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Die drei GBP-Fotos, die Kunden zuerst sehen — und wie man sie richtig auswählt

Das erste Bild, das jemand auf dem Handy von deinem Geschäft sieht, stammt oft gar nicht von dir — sondern ist ein Zufallsfoto.

Bevor ein Kunde in Nürnberg, München oder Augsburg dein Geschäft auf Google Maps antippt, sieht er drei Bilder. Welches davon zuerst kommt, entscheidet oft über den Klick. Und das kann zufällig das falsche Bild sein — ein veraltetes oder unscharfes Kundenfoto.

Die drei Bilder, die Kunden zuerst sehen

Das Titelfoto oben im Profil ist das große Bild, das zuerst ins Auge fällt. Du kannst im Google Business Profile auswählen, welches Foto als Titelfoto angezeigt wird — aber das ist nur eine Empfehlung, kein Befehl. Google entscheidet im Hintergrund, was es zeigt.

Die Außenansicht oder der Eingang ist das Foto, mit dem jemand dein Gebäude von der Straße erkennt. Googles Algorithmus hat oft eine klare Storefront-Aufnahme als erstes Bild eingestellt, besonders wenn du kein Cover gesetzt hast.

Das dritte Bild zeigt den Innenraum, das Team bei der Arbeit oder ein Produkt. Es kann auch ein Kundenfoto sein. Alle drei Bilder kommen aus derselben Bibliothek — deine eigenen und die von Kunden vermengt. Wer zuerst kommt, entscheidet der Algorithmus nach Qualität, Relevanz zur Branche, Engagement und Frische.

Wenn ein Kundenfoto dein eigenes verdrängt

Ein scharfes Kundenfoto der Storefront kann dein unscharfes, dunkles Eigenes verdrängen. Das passiert schneller, als du denkst: Kunden fotografieren, wenn die Atmosphäre stimmt. Und wenn das erste Bild, das Kunden sehen, zu einem Zeitpunkt aufgenommen wurde, an dem das Geschäft kaum besucht war — dann siehst du aus, als wärst du nicht da.

So nimmst du die Kontrolle zurück

  • Titelfoto manuell setzen: Gehe ins GBP-Dashboard, wähle das beste 16:9-Bild und klicke auf „Als Titelfoto verwenden“. Empfohlene Größe: 1024x576 bis 1332x750, JPG oder PNG, unter 5 MB. Kein Logo im Bild, keine Stockfotos, keine Textflut mit Slogan oder Telefonnummer. Stelle das Cover jedes Jahr neu ein — nach Renovierung, Rebranding oder Saisonwechsel.
  • Mindestens drei Außenfotos hochladen: von jeder Richtung, aus der Kunden kommen, zu unterschiedlichen Tageszeiten — Google selbst empfiehlt diese Mindestanzahl. Morgens oder bei Golden Hour fotografieren, nicht bei direkter Mittagssonne. Am besten direkt aus der Kamera-App hochladen, nicht per WhatsApp, damit die Bildqualität erhalten bleibt.
  • Monatlich frische Bilder machen: mindestens zwei bis drei neue Fotos pro Monat — ein Innenraumbild, ein authentisches Team-Foto, ein Produkt-Image. Google wertet regelmäßige Fotos als Aktivitätssignal. Profile mit 10+ eigenen Fotos bekommen laut Google-Daten 42% mehr Richtungsanfragen und 35% mehr Website-Klicks.

Wenn die ständige Foto-Auswahl auf deinem Google Business Profile an der falschen Stelle landet und du keine Zeit hast, das selbst zu pflegen — lass uns das einmal für dich überblicken. Wir schauen gemeinsam, welche drei Bilder dein Geschäft in Nürnberg, München oder Augsburg am besten repräsentieren, und stellen sie ein.