Der 10-Minuten-GBP-Check, den jeder Inhaber selbst machen kann
Wenn an Mariä Himmelfahrt oder Allerheiligen jemand vor deiner verschlossenen Tür steht, liegt das selten am Kunden. Meistens hat Google einfach geraten – und Suchende mit dem Hinweis „Öffnungszeiten können abweichen“ direkt zum nächsten Mitbewerber geschickt.
Dabei brauchst du weder eine Agentur noch ein teures Tool, um dein Google-Unternehmensprofil aktuell zu halten. Zehn Minuten im Monat reichen völlig aus. Nimm dir am besten einmal im Monat dein Smartphone und gehe diese vier Punkte durch:
1. Feiertage und Urlaube eintragen (2 Minuten)
Suche bei Google nach deinem Firmennamen. Klicke direkt im Suchergebnis auf „Profil bearbeiten“ und dann auf „Öffnungszeiten“. Google fragt dich automatisch nach anstehenden Feiertagen. Bestätige sie mit zwei Klicks – selbst wenn du ganz normal geöffnet hast. Das grüne Häkchen nimmt Google den Zweifel.
2. Hauptkategorie schärfen (2 Minuten)
Schau dir deine primäre Firmenkategorie an. Steht da nur „Restaurant“ oder „Handwerker“? Wenn du präziser wirst – etwa „Bayerisches Restaurant“ oder „Elektroinstallateur“ –, ordnet Google dich bei lokalen Suchanfragen deutlich zielgerichteter ein.
3. Ein frisches Foto hochladen (3 Minuten)
Google belohnt aktive Profile. Mach mit dem Handy ein Foto vom frisch gedeckten Tisch, dem neuen Angebot auf der Tafel oder deiner Werkstatt und lade es hoch. Profile mit aktuellen Inhaber-Fotos bekommen nachweislich mehr Klicks und Routenaufrufe als verwaiste Galerien.
4. Die letzten Rezensionen kurz beantworten (3 Minuten)
Ein kurzes, freundliches „Danke für deinen Besuch, bis zum nächsten Mal!“ zeigt Google und potenziellen Kunden, dass der Betrieb lebt. Auch bei Kritik gilt: sachlich und gelassen bleiben, nie rechtfertigen.
Mach dir dafür einfach einen wiederkehrenden Kalendereintrag am Monatsersten. Zehn Minuten investiert, Ärger gespart – und deine Kunden stehen nie wieder vor geschlossenen Türen.