Allergene korrekt auf der digitalen Speisekarte ausweisen: ein Praxis-Check
Die Speisekarte sagt „glutenfrei“, aber die Sojasoße im Dressing enthält Weizen – und der Gast merkt es erst, wenn er kaum noch Luft bekommt. So beginnt ein Gespräch mit dem Gesundheitsamt, das sich richtig unangenehm anfühlt. Die digitale Speisekarte kann dieses Problem lösen, aber nur, wenn sie die 14 Pflichtallergene nicht irgendwie, sondern konkret und immer aktuell angibt.
Die 14 Allergene im Blick behalten
Die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) liefert dir eine Checkliste mit 14 Auslösern – von Erdnüssen und Milch bis zu Sellerie in Brühen, Senf in Saucen und Schwefeldioxid in Wein. Viele sagen sich: „Das weiß doch jeder.“ Aber eine „vegetarische“ Sauce kann Eipaste enthalten, und Sojasoße enthält oft Weizen. Das ist keine Hexerei, aber es reicht für Ärger, wenn du nicht darauf achtest. Gehe jedes Rezept anhand der Liste durch, bevor du es in die Karte einträgst. Das dauert fünf Minuten und erspart dir später Probleme.
Die digitale Karte als echte elektronische Auskunft nutzen
In Deutschland darfst du Allergeninformationen schriftlich, elektronisch oder mündlich erteilen. Eine digitale Speisekarte mit QR-Code oder Webseite gilt als elektronisch – aber nur, wenn sie die Allergene direkt benennt. Der Hinweis „Bei Allergien bitte fragen“ allein reicht nicht, wenn du keine schriftliche Dokumentation als Rückhalt hast. Der saubere Weg: Allergene direkt beim Gericht nennen – „Gnocchi (Gluten, Eier, Milch)“ – oder eine Allergenübersicht am Ende der Karte anbieten. Das stellt Gäste und Behörden gleichermaßen zufrieden.
Jede Rezepturänderung sofort in die Karte
Die häufigste Fehlerquelle ist keine fehlende Karte, sondern eine veraltete. Der Lieferant wechselt die Sojasoße, in der Brühe steckt plötzlich anderes Gemüse, eine Beilage ändert sich – und die Karte zeigt noch den alten Stand. Das ist genauso riskant wie gar keine Auskunft. Für kleine Betriebe mit wenigen Speisen ist das halbwegs überschaubar. Ein Ritual hilft: Jede Rezepturänderung löst eine Kartenprüfung aus.
ThreeGents übernimmt die Vollständigkeitsprüfung
Wenn du mehrere Standorte hast, deine Rezepturen häufig wechseln oder du einfach sichergehen willst, dass alle 14 Allergene bei allen Gerichten korrekt vermerkt sind – ohne wiederkehrende Fehler und ohne dass du ständig nachschauen musst –, dann kann ThreeGents die Erstellung und Pflege deiner digitalen Speisekarte übernehmen. Das Ziel: Du kannst auf die Karte bauen statt auf Kladde und mündliche Rückfragen.